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Die einzigartigsten Gebäude der Welt aus Teakholz!

Einzigartige Gebäude aus Teakholz

Nach meiner letzten Reise nach Indonesien hatte ich einen kurzen Zwischenstopp in Bangkok. Überrascht stellte ich fest, dass sich dort das wahrscheinlich größte Teakholz-Gebäude der Welt befindet! Normalerweise denkt man bei Teakholz an Möbel oder an Schiffsdecks aus Teak, aber nicht an einen Teak-Palast. Natürlich habe ich mich, nachdem ich wieder zu Hause angekommen war, gleich auf die Suche gemacht um herauszufinden ob es noch mehr einzigarte Teakholz-Gebäude gibt. Dabei bin ich auf mehrere nennenswerte Gebäude gestoßen, die ich im Folgenden kurz vorstellen werde.

Teakholz: eine kurze Einführung

Teak ist eine Holzart, die vor allem in (Ost-)Asien vorkommt. Teak, oder Tectona Grandis (auf Latein) wächst vor allem auf den Philippinen, in Indien, Indonesien, Malaysia und Myanmar. Es ist eine klassifizierte, tropische Hartholzart. Das Öl/Harz im Teak bildet einen guten Schutz gegen Insekten und Fäule.

teakholz

Darüber hinaus hat Teakholz noch mehr Vorteile zu bieten: es eignet sich nämlich auch ideal zum Bauen von Möbeln usw. Außerdem ist Teak auch gegen extreme Temperaturen beständig und hält auch gegen die stärksten Windböen stand. Deshalb hat man im Mittelalter angefangen, Teakholz für den Schiffsbau zu verwenden.
Die Farbe des Kernholzes eines Teakbaums kann von Braun bis Dunkel-Gold variieren und die Bäume können bis zu 50 Meter hoch werden. Die Blätter haben eine rot-grüne Farbe. Es mag sich komisch anhören – aber je alter das Holz ist, desto besser wird es. Die Eigenschaften, die das Holz so beliebt machen, werden mit den Jahren nämlich immer besser.

Wegen der anhaltenden Nachfrage nach Teakholz, entstehen immer mehr Plantagen, u.a. in China, Indonesien und Puerto Rico. Dank der Plantagen ist die Produktion des Teakholzes nachhaltig, weil dadurch im Regenwald, wo das Holz am meisten vorkommt, keine Bäume gefällt werden müssen.

Wie bereits erwähnt habe ich einige einzigartige Teakholz-Gebäude ausfindig machen können, die glücklicherweise noch erhalten sind. Und mit dem guten Vorsatz, sie auch künftig zu erhalten, können auch die nächsten Generationen noch diese besonderen Gebäude bewundern.

Das älteste Teak-Schiff der Welt: Die Edwin Fox

In Myanmar (Birma) kann man auf dem Fluss Ayeyarwaddy erfahren, wie es sich anfühlt, auf einem Schiff aus Teakholz zu segeln. Diese Schiffe sind ungefähr 30 Meter lang und haben ein flaches Design (+/- 1 Meter). Heutzutage werden sie von lokalen Handwerksleuten gebaut. Auf den meisten Schiffen befinden sich komplette Loungebars und andere Gemeinschaftsräume. An Bord der Teakholz-Schiffe reisen Sie zurück in die Zeit der Kolonisten, die sich auf diesen Schiffen auf die Suche nach neuen Kontinenten machten. Nicht nur Gewürze, Seide und Tee, sondern auch Menschen wurden auf diesen Schiffen transportiert. Diese Menschen waren vor allem Afrikaner, die aus ihren Dörfern entführt worden waren. Sie wurden oft an die Eigentümer von Tabakplantagen in Amerika verkauft. Darüber hinaus wurden die Schiffe auch zum Transport von Häftlingen aus England verwendet, die nach Australien verbannt wurden.

Die Edwin Fox ist eines der wenigen aus dieser Zeit stammenden Schiffe, die noch erhalten sind. Sie hat eine ganz spezielle Geschichte. Das Schiff wurde 1853 in Kalkutta, Indien, gebaut und besteht gänzlich aus Teakholz. Die erste Reise war von Kalkutta über das Kap der Guten Hoffnung nach London. Nur wenig später beteiligte sich England am Krimkrieg. In dieser Zeit diente die Edwin Fox als Kriegsschiff. Nach Kriegsende in 1856 unternahm die Edwin Fox ihre erste Reise ab Melbourne, Australien. Sie transportierte vor allem Passagiere und Fracht zu chinesischen Häfen.

Zwei Jahre später, in 1858, wurde das Schiff zum Personentransport von England nach Australien, genaugenommen Freemantle, eingesetzt. Also wurde das Schiff innerhalb von weniger als 10 Jahren zu einer sogenannten “Bark” (Segelschiff) umgebaut. Als “Bark” transportierte sie Immigranten nach Neuseeland.

Insgesamt wurde die Edwin Fox vier Mal zum Transport von Immigranten nach Neuseeland eingesetzt. Während dieser Reisen wurden 700 Familien zu dieser kolonialen Insel gebracht. Solch eine Reise dauerte zwischen 4 und 6 Monaten und war sehr schwer. Deshalb kam es auch regelmäßig vor, dass Menschen starben und im Meer bestattet wurden. Angekommen in Neuseeland waren die Lebensumstände nicht viel besser und man dachte mit Wehmut an die geliebte Heimat zurück.

Als das Dampfschiff erfunden wurde, waren die Tage der Edwin Fox gezählt und wurde sie nicht länger für diese Art Reisen eingesetzt, sondern zum Transport von Schafen. Ab 1897 wurde sie auf der Südinsel als Lagerschiff verwendet. Aber auch dieses Abenteuer sollte nicht lange dauern, denn schon früh wurde das Schiff zu einem treibenden Kohlegeschäft umgebaut. Das Schiff hat dadurch nicht nur ihre hohen Masten, sondern auch den Beschlag verloren. Außerdem wurden große Löcher in den Seiten des Schiffs angebracht.

Viele Jahre später, in den 1960er Jahren, stand das Schiff beim Ausbau des Hafens von Picton im Weg. Deshalb wurde sie zur Shakespeare Bay geschleppt, wo sie die nächsten 40 Jahre verbringen würde. Hier bewegte sich das Schiff mit den Gezeiten mit, der alte Rumpf zur einen Seite gekippt. Durch randalierende Jugendliche wurde die wunderschöne Teak-Einrichtung verwüstet, oder zumindest der Teil, den die Natur noch nicht zerstört hatte.

1999 wurde dem Leiden des Schiffs ein Ende gesetzt als sie für eine kleine Summe von der Edwin Fox Stiftung gekauft wurde. Nachdem mehr Geld eingesammelt wurde, wurde das Schiff wieder schwimmfähig gemacht und ein letztes Mal verschleppt, wieder zurück nach Picton.

Die Stiftung wollte die Edwin Fox eigentlich komplett renovieren lassen, also inklusive Erneuerung der Masten und Renovierung der Inneneinrichtung. Leider erwies sich dieses Vorhaben als nicht realistisch.
Heute kann man die Edwin Fox als Rumpf in einem Museum finden – ein echter Touristenmagnet. Hier können die Touristen nämlich die Atmosphäre auf den zwei Decks genießen. Dank der Einnahmen aus dem Tourismus hofft die Stiftung letztendlich doch noch genug Geld zusammen zu bekommen um das Schiff vollständig restaurieren zu lassen.

Jüngst hat der Rumpf der Edwin Fox von der Neuseeland-Stiftung Historic Places Trust Kategorie 1 empfangen. Wegen dieser Registrierung ist die Stiftung mehr denn je auf der Suche nach Sponsoren, die zur Restaurierung des ältesten Teak-Schiffs der Welt beitragen möchten.

Die längste Teakholz-Brücke der Welt

Die längste Teakholz-Brücke der Welt befindet sich in Myanmar (Birma) und heißt U Bein Brücke. Es ist eine Laufbrücke, die über dem Taungthanman-See hängt und ganze 1,2km lang ist. Sie können sich die Brücke am besten am frühen Morgen ansehen, wenn sie am schönsten aussieht.

Die Brücke wurde nach ihrem Baumeister benannt, der außerdem der Bürgermeister des nahegelegen Dorfs war. 1849 wurde der Rahmen der Brücke aus geborgenen Teak-Balken, die aus dem Amarapura-Palast geholt wurden, produziert. Die damalige Königin Mindon, verlagerte die Hauptstadt nämlich nach Mandalay, weshalb der Palast abgebrochen wurde.
Insgesamt besteht die U Bein Brücke aus über 1000 Balken und +/- 480 Sparren. Nach einer Trockenperiode im Sommer, erholt sich der See während des Monsuns, wenn der See wieder mit Wasser vollläuft. Natürlich nimmt dann auch das Treiben auf dem See wieder zu, dank vieler Tiere (Enten etc.) und Menschen (Fischer).
Weil die Brücke nicht sehr bekannt ist, und deshalb auch kein Standard Touristen-Ort ist, empfehlen wir Ihnen, sich diese Brücke anzusehen. Nicht nur morgens ist diese Brücke die Mühe wert, aber auch abends, wenn die Sonne untergeht, liefert diese Brücke genug Material für wunderschöne Bilder. Die Fischer holen dann ihre Netze ein und die Mönche laufen in orangenen Gewändern über die Brücke.

Als Tourist sollten Sie jedoch vorsichtig sein. So wie überall wo es Touristen gibt, gibt es auch hier die örtliche Bevölkerung, die Ihnen alles und nochwas verkaufen will. An sich ist das natürlich kein Problem. Hier sollten Sie jedoch vor allem aufpassen vor Frauen, die Baby-Eulen haben und Ihnen anbieten, diese für $ 1,00 frei zu lassen. Was Sie natürlich nicht wissen können, ist, dass diese Eulen danach gleich zu den Frauen zurückfliegen, damit das Ganze am nächsten Tag wiederholt werden kann. Natürlich gibt es auch genug Souvenirs zu kaufen und man kann die Kultur und das Leben dort genießen.

Der größte Teak-Palast der Welt

Von Myanmar geht unsere Reise weiter nach Thailand, wo einige der besten handgefertigten Holzschnitzereien herkommen. Die Teakindustrie ist heutzutage eher auf den modernen Markt ausgerichtet. So können Sie beispielweise Teakholz-Gartenmöbel kaufen, aber auch Gartenhäuschen oder Möbel für drinnen. Wussten Sie jedoch, dass auch komplette Teakholz-Häuser gebaut werden? Wie Sie vielleicht bereits auf unserer Website gelesen haben, wird Teak vor allem zur Herstellung von Möbeln und Schiffen verwendet. Wegen der guten Qualität und Eigenschaften von Teakholz wurde sogar ein Palast aus Teak gebaut. In Indien werden viele Türen von Palästen, Tempel und sogar Häusern aus hochwertigem Teak gemacht. Man ist davon überzeugt, dass dieses Holz, insofern es richtig gepflegt wird, über mehrere Generationen hält. Teakholz ist wie guter Wein: Je älter, desto besser. In der Natur werden Teak-Bäume bis zu 50m hoch.

Der größte Teakholz-Palast der Welt liegt wie gesagt in Thailand und heißt Vimanmek Palace, was buchstäblich übersetzt “Wolken-Palast” bedeutet. Die thailändische Architektur kann zu Recht stolz auf diesen Palast sein. Die damalige Königin Chulalongkorn (Rama V),die von 1868 bis 1920 regierte, hatte dort ihre Residenz.

Ursprünglich wurde der enorme L-förmige Palast in der Fischerstadt Sri Racha in der Provinz Chonburi gebaut. Später wurde der Palast, der auch als Vimanmek Teak Mansion bekannt ist, in den Dusit Palast Komplex verlegt, der sich im Dusit-District in Bangkok befindet. Der Palast zeigt den Lebensstil der Royals dieser Zeit, mit seinen 81 Schlafzimmern, Vorzimmern und Sälen. Durch die viktorianische Architektur beeinflusst, war die Vimanmek Mansion das erste Gebäude, das sowohl Elektrizität als auch sanitäre Anlagen im Haus hatte. Eine der Besonderheiten der Konstruktion ist die Tatsache, dass beim Bau des Palasts keine Nägel verwendet wurden. In Südindien wurde diese Technik vor allem in alten Häusern in Kerala verwendet. Eine Technik, die nicht nur für Häuser verwendet wird, sondern auch zur Herstellung von Möbeln.

Der Palast wird seit 1935 von der königlichen Familie nicht mehr als Wohnung verwendet, sondern als Geschäft für königliche Güter. Teak hat nämlich Termiten- und Insekten abwehrende Eigenschaften. Dank der Hilfe von Königin Sikrit kann man dieses Erbe heute noch immer im Originalzustand bewundern. Sonst wäre der Palast wahrscheinlich in Vergessenheit geraten und über die Jahre verkommen. Spätere Generationen hätten dann nichts über die eindrucksvolle Geschichte des Palasts gewusst.

1982 bat Königin Sikrit König Rama V um eine vollständige Restaurierung der Vimanmek Royal Mansion – eine Wiederherstellung der Ehre dieses wunderschönen Palasts. Dies geschah zur Feier des 200-jährigen Jubiläums von Bangkok als thailändischer Stadt.
Die Vimanmek Royal Mansion, die größte der königlichen Residenzen des Dusit Gardens, wird vom Royal Household unterhalten. Heutzutage ist der Palast ein Museum. Besucher können sich hier über das Leben und die Geschichte der thailändischen Kultur informieren. Außerdem werden Fotos vom König, persönliche Kunst und Handwerk ausgestellt. Verteilt über 31 Zimmer (3 Stockwerke), die noch immer das Gefühl von früher ausstrahlen, wird nationales Kulturerbe ausgestellt. In den anderen Zimmern werden Keramik, Elfenbein, mit Blattgold verzierte Tische, Kristall-Gläser und königliches Silber ausgestellt. Diese Kunstwerke stammen aus der ganzen Welt.

Dank einer Erwähnung im Lonely Planet, ist der Palast heute einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bangkok. In einem kleinen Pavillon neben dem Palast treten zweimal am Tag traditionelle thailändischen Tänzerinnen auf. U.a. Lotusteiche mit Fischen, Nebengebäude und weitläufige Gärten verleihen dem Palast das gewisse Etwas.

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