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Gartenmöbel lackieren – Frischzellenkur für Holzgarnituren

Mit den steigenden Temperaturen im Frühling beginnt die Gartensaison. Blumen werden ausgepflanzt, Sträucher und Hecken geschnitten und die Gartenmöbel werden aus dem Winterquartier ins Freie geräumt. Hin und wieder benötigen Tische, Stühle und Bänke aus Holz allerdings eine Frischzellenkur. Ein neuer Anstrich lässt die Gartenmöbel in neuem Glanz erstrahlen und ist gleichzeitig ein effizienter Schutz gegen Umwelteinflüsse. Das Lackieren von Gartenmöbeln ist keine Kunst, dennoch müssen einige grundlegende Dinge beachtet werden.

Gartenmöbel lackieren: Schritt für Schritt zum neuen Anstrich

Beim Lackieren von Gartenmöbeln müssen Sie Schritt für Schritt vorgehen. Zu einer gründlichen Vorbereitung gehört zunächst das Entfernen der alten Lackschicht, sofern sie vorhanden ist. Dies erfolgt mechanisch unter Zuhilfenahme einer Drahtbürste oder von Schleifpapier. Hartnäckige Reste entfernen Sie mit einem Spachtel.

Im zweiten Arbeitsschritt muss die Holzoberfläche angeraut werden. Dafür benutzen Sie Schleifpapier mit feiner Körnung. Nach diesem Arbeitsgang entfernen Sie sämtliche Staubrückstände von der Holzoberfläche. Nutzen Sie dafür ein Mikrofasertuch oder ein andere geeignetes weiches Material. Keinesfalls sollten Sie die Staubrückstände durch Abspritzen mit dem Gartenschlauch oder einem Eimer Wasser entfernen. Die Feuchtigkeit dringt in die Holzoberfläche ein und die Gartenmöbel müssen erst abtrocknen, bevor die Grundierung aufgebracht werden kann.

Das Auftragen der Grundierung ist der dritte Schritt beim Lackieren von Gartenmöbeln. Eine glatte Oberfläche erhalten Sie, wenn Sie mit dem Pinsel gleichmäßig in eine Richtung streichen. Anschließend müssen die Holzmöbel über Nacht abtrocknen. Zu diesem Zweck räumen Sie das Gartenmobiliar am besten nach drinnen oder in die Garage. Ansonsten kann es passieren, dass es sich Nachbars Katze auf den Gartenmöbeln bequem macht und den Anstrich ruiniert.

Das eigentliche Lackieren ist der letzte Arbeitsschritt. Ist die Grundierung gut abgetrocknet, tragen Sie mit einem Lackierpinsel den Buntlack Ihrer Wahl auf. Um ein einheitliches Farbbild zu erhalten, sollte auch in diesem Fall der Pinsel stets nur in eine Richtung ausgestrichen werden. Nach dem Trocknen des Lacks sind die Gartenmöbel einsatzbereit und verrichten wieder ihren Dienst auf dem Rasen oder der Terrasse.

Teakholz lackieren

Teakholz weist im Gegensatz zu heimischen Baumarten eine Besonderheit auf. Das tropische Hartholz besitzt einen hohen natürlichen Ölgehalt, der das Lackieren schwierig gestaltet. Im Grunde ist der Ölgehalt ein wirkungsvoller Schutz gegen Witterungseinflüsse und Schädlingsbefall. Besser als das Lackieren ist die Pflege des edlen Hartholzes mit einem speziellen Pflegeöl. Sollen die Gartenmöbel aus Teak trotzdem einen neuen Anstrich erhalten, müssen Sie eine spezielle Grundierung vor dem Lackieren auftragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Teakmöbel weiß streichen wollen oder einen anderen Klar- oder Buntlack bevorzugen.

Schellack als Grundierung

Als Grundierung für tropische Harthölzer ist der sogenannte Schellack optimal geeignet. Dieser Naturlack wird in Asien aus den Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen. Nach dem Auftragen auf die Holzoberfläche verdunstet die Grundierung und es bleibt lediglich eine dünne Schicht zurück. Dieser Film verhindert, dass das Öl des Teakholzes mit dem Lack in Kontakt kommt. Das Problem bei der Verwendung von ölbasierten Lacken auf Tropenhölzern ist, dass die Lösungsmittel im Lack nicht verdunsten und die Farbe nicht trocknet. Durch das Aufbringen einer speziellen Grundierung wird das Lackieren von Teakholz erst möglich. Bei stark ölhaltigen Hölzern ist unter Umständen ein zweimaliges Streichen mit Spezialgrundierung erforderlich.