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Teakholz leimen

Teakholz ist aufgrund der enorm hohen Dichte ein äußerst widerstandsfähiges Holz. Möbelstücke aus dem tropischen Hartholz gehören im Innen- und Außenbereich zu den exklusivsten Einrichtungsgegenständen. Umso ärgerlicher ist es, wenn es durch eine Unachtsamkeit oder einer zu starke mechanische Belastung zu Beschädigungen der Möbelstücke kommt. Oft ist das Leimen von Teakholz der letzte Ausweg, um die wertvollen Einrichtungsgegenstände zu retten.

Teakholz kleben: Probleme beim Leimen von Teakmöbeln

Im Gegensatz zum Leimen von einheimischen Hölzern ist das Kleben von Teakholz etwas problematischer. Klassische Holzkleber sind Klebemittel auf Wasserbasis. Werden zwei Holzflächen zusammengefügt, härtet der Kleber durch Verdunsten der Flüssigkeitsanteile aus und beide Flächen gehen eine Verbindung ein. Der Grund für die Schwierigkeiten beim Leimen von Teakholz liegt in den speziellen Eigenschaften dieser tropischen Holzart. Teakholz besitzt einen hohen Gehalt an natürlichen Ölen. Diese verhindern das Verdunsten der Wasseranteile, da sie konstant für eine Durchfeuchtung der Holzoberfläche sorgen. Mit dem bloßen Auge ist dieser Prozess nicht erkennbar, doch bereits winzige Mengen an Öl blockieren den Verdunstungsprozess.

Konstruktionskleber oder 2-Komponenten-Klebstoff als Lösung

Zum Leimen von Teakholz eignet sich sogenannter Konstruktionskleber oder ein 2-Komponenten-Klebstoff. Während der 2-Komponenten-Kleber im Mischungsverhältnis 1:1 angerührt werden muss, ist der Konstruktionskleber sofort einsatzbereit. Nachdem die Holzoberfläche an den betroffenen Stellen mit feinkörnigem Schleifpapier aufgeraut wurde, wird der Klebstoff aufgetragen. Die Klebestelle sollte nach Möglichkeit gut fixiert werden. Optimal eignen sich handliche Schraubzwingen, mit denen nach dem Festschrauben ein konstanter Druck auf die Klebeflächen ausgeübt wird. Sollten die Schraubzwingen nicht befestigt werden können, bietet sich reißfestes Klebeband als Alternative an.

Leim aushärten lassen

Unabhängig davon, ob Sie ein Tischbein an einem Teaktisch durch Leimen befestigen oder eine zerbrochene Leiste einer Gartenbank reparieren wollen, wichtig ist das Aushärten des Leims. In Abhängigkeit vom verwendeten Klebstoff kann sich dieser Prozess über mehrere Stunden hinziehen. Voll belastbar sind die Möbelstücke jedoch in der Regel erst nach einer 24-stündigen Trockenzeit. Nach dem Aushärten wird die Klebestelle auf Rückstände untersucht.

Befinden sich Klebstoffreste in der Umgebung der Bruchstelle, können diese nur mechanisch durch Abschleifen mit Schleifpapier entfernt werden. Kernseife und Wasser bleiben in diesem Fall wirkungslos. Aus diesem Grund sollten Klebstoffreste im Idealfall entfernt werden, solange sie noch feucht sind. Allerdings hinterlässt ein zügiges Wegwischen oft unschöne Spuren auf der Holzoberfläche. Gehen sie behutsam vor und entfernen Sie Leimreste vorsichtig mit einem weichen Baumwolltuch.